Erligheimer Mühle

Qualität von Mehl

Wie kommen Sie zu einem sehr guten Mehl?
Was haben Sie selbst persönlich davon? Sie werden denken, er ist Müller und muss Werbung für sein Mehl und seine Produkte machen. Neutralität: Fehlanzeige!
Noch müssen Sie nichts kaufen, lesen Sie weiter. Ich möchte Ihnen die Unterschiede relativ neutral aufzeigen und was ich in meinem Betrieb unternehme, um das zu erreichen.

Auch ohne Stiftung Warentest vergleichen Sie das Mehl miteinander. Den Unterschied sehen, schmecken und merken Sie selbst.

Es liegt an Ihnen, mit was Sie sich zufrieden geben!

Unsere Qualitätsware

Nur mit qualitativ gutem Getreide stelle ich ein Mehl mit guter Qualität her. Die objektiv messbare Qualität von Weizen und Dinkel ist zuerst die Eiweißmenge (Kleber über 33%) und die Eiweißqualität (Sedimentationswert über 45ml). Über die Stärkequalität gibt die Fallzahl Auskunft (230 und 350 Sekunden). Für eine sehr gute Mehl und Speisegetreide müssen diese Qualitätswerte erreicht werden.

Getreidefelder

Wozu brauchen Sie überhaupt diese Qualität?

Sie erhalten dadurch eine weiche, feuchte und elastische Krume (das Innere des Brotes), diese kauen Sie, ohne dass dies zusammenklebt und schwer im Magen liegt. Wenn der Teig noch dazu lange gegangen ist, hält das Brot ihn frisch und hat Aroma. Das Brot wird sich verändern, aber sie werden es bis zum Schluss mit Genuss essen. Die Mehltype ist nur die Handelsbezeichnung. Diese gibt Ihnen Auskunft über die Helligkeit und zum Teil über den Geschmack des Mehls, jedoch nicht über die Qualität.
Ich schaue beim Einkauf des Getreides neben der Sorte auf diese Qualitäten.

Getreide lebt. Es möchte in sauberen Zellen gelagert werden. Jedes Jahr sauge ich die Zellen aus. Bereits unmittelbar nach der Ernte entferne ich den Staub und die Unkrautsamen vom Korn. Das Getreide läuft bei mir luftdurchflutet mehrmals im Jahr über den Aspirateur um.
So schmeckt und riecht das Getreide bis zur neuen Ernte frisch und gut und bleibt gesund. Der Arbeitsaufwand lohnt sich; den Unterschied schmecken Sie.


Mein Getreide kommt aus der Region

Die Felder können sie ansehen und beobachten. Das Getreide hat die gleiche Luft geatmet, das gleiche Wasser getrunken und die selbe Sprache gehört wie Sie. So haben Sie mit diesem Getreide vieles gemeinsam. Diese Gemeinsamkeiten verbinden uns. Die Zutaten schmecken besser als das Rezept. Die Kombination aus der Region ist unübertroffen. Getreideprodukte kommen heute aus Ländern, in denen Sie sich nicht verständigen können. Die Produkte schmecken dort gut wo sie wachsen. Deshalb ist mein Getreide - Weizen, Dinkel und Roggen - von hier. Vieles kommt aus Baden-Württemberg, z.B. Sonnenblumenkerne, Leinsaat und Amaranth und aus ganz Deutschland z.B. Hirse und Buchweizen. Was hier wächst, bekommt und schmeckt uns gut.

Bei mir wissen Sie noch wo das Getreide herkommt, wer es anbaut, verarbeitet, abfüllt und verkauft. Alle, die mit Hand anlegen, können Sie hier persönlich kennenlernen. Diese Menschen geben einen Teil von Ihrer Liebe dem Getreide mit. Das Getreide wird durch diese Menschen zu etwas Besonderem. Das ist mir wichtig. Das möchte ich beibehalten!

Dies alles mache ich für Sie, so erhalten Sie ein sehr gutes, ein besseres Produkt.

So wird Getreide die Grundlage einer vernünftigen Ernährung und ist die Grundlage der Entwicklung des Menschen, zu dem, was er heute ist.